Positionspapier der BAG SELBSTHILFE für eine mutige Reform der ambulanten Versorgung
In einem Positionspapier gemeinsam mit den maßgeblichen Patientenorganisationen setzt sich die BAG SELBSTHILFE für eine mutige Reform der ambulanten Versorgung ein, die die Bedarfe der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund stellt.
Es wird eindringlich davor gewarnt, ein Primärversorgungssystem einzuführen, das zulasten der Patienten geht. In einer Sieben-Punkte-Agenda wird aufgezeigt, wie eine notwendige Reform der ambulanten Versorgung konsequent patientenzentriert, bedarfsgerecht und gemeinwohlorientiert ausgestaltet werden muss.
„Angesichts von bereits heute rund 5.000 fehlenden Hausärztinnen und Hausärzten sowie einer stark überlasteten hausärztlichen Versorgung ist klar, dass ein abrupt eingeführtes Primärarztsystem ohne flankierende Maßnahmen die Versorgung weiter zu verkomplizieren droht, statt sie zu verbessern. Die freie Arztwahl muss auch in einem reformierten System erhalten bleiben, denn ein Primärarzt, der ausschließlich Überweisungen ausstellt, ist kein Fortschritt, sondern lediglich eine zusätzliche Hürde beim Zugang zur Versorgung“, kritisiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. Weiter führt er aus: „Grundvoraussetzung des neuen Versorgungssystems muss auch die im Koalitionsvertrag versprochene Termingarantie für die fachärztliche Versorgung sein."
Die komplette Pressemitteilung der BAG sowie das vollständige Positonspapier finden Sie hier: