"Morbus Addison erkennen und behandeln"

"Erschöpfung, Gewichtsverlust und niedriger Blutdruck: Morbus Addison erkennen und behandeln" war Thema bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Damit soll stärker für diese in der Öffentlichkeit nach wie vor wenig bekannte Nebennieren-Insuffizienz sensibilisiert werden. 

„Wer dauerhaft erschöpft ist, ungewollt Gewicht verliert, niedrigen Blutdruck hat oder unter Schwindel, Übelkeit und Bauchschmerzen leidet, sollte auch an Morbus Addison denken“, merkte PD Dr. med. Dr. jur. Birgit Harbeck, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Netzwerks, an. Sie wies auch auf die große Bedeutung des Notfallausweises hin. 

Ein häufiges Problem bei der Therapie ist, dass die Tagesrhythmik des bei Betroffenen fehlenden Hormons Cortisol schwer nachzuzeichnen ist. Inzwischen steht aber mit Efmody ein weiteres Präparat mit verzögerter Freisetzung des Wirkstoffs zur Verfügung.

In diesem Jahr soll auch eine neue Leitlinie zur Nebennieren-Insuffizienz erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.endokrinologie.net/pressemitteilung/morbus-addison.php

Foto: PD Dr. med. Dr. jur. Birgit Harbeck