Unmöglich, so zu leben – Die schweren Auswirkungen des Schädel-Hirn-Traumas

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Abb. 1: Nachgestellte Bilder am Unfallort

Ich habe das Schleudertrauma erlebt. Banal, wie es mir zugefügt wurde – mir wurde die Vorfahrt bei Tempo 50 km/h genommen. -, und bizarr in seinen Auswirkungen auf das, was ich für die sichere Behausung meiner Person hielt: mein Körper-Ich.

Ich sehe immer noch die großen Augen des Fahrers, als er den Kopf nach links drehte, danach war ich für einige Zeit bewusstlos. Im Moment des Aufpralls hatte ich den Kopf nach rechts gedreht, ich hatte das Unglück nicht kommen sehen. Danach schmerzte der Kopf und ich war müde, aber meine Kraft reichte für den Heimweg. Ich musste mich jedoch mehrmals übergeben. Ich hatte nur noch das Verlangen zu schlafen.

Unfall im Verborgenen (1998-2002)

Wochenlang war Liegen mein Lebensinhalt. Alles andere war sehr mühsam. Der Kopf dröhnte. Er fühlte sich an, als wäre er bis weit über die Schultern hinab in Beton gegossen. Bei aller Eisenschwere des Kopfes stieß im Körperinnern eine unheimliche Kraft nach oben, so dass in mir das Gefühl erzeugt wurde, meine Körpermasse würde verdichtet und schlage sich gewissermaßen von innen am eigenen Schädeldach wund.

Von den Knien an gab es keine Verbindung mehr zum Boden. Sitzen, Stehen, Gehen, Schlafen, Kraft haben. Einen Moment lang an etwas teilhaben, was nicht mit Schmerz zu tun hat. Das ist alles, was man sich in einer solchen Situation noch wünscht.

Der Schmerz kannte keine Pause, nur Variationen

Bei jedem Erwachen am Morgen ertastet man sogleich den Schmerzgrad auf ein eventuelles Nachlassen, doch der Schmerz kannte keine Pause, nur Variationen. Obwohl der Unfall mich bei bester Gesundheit ereilt hatte, wurde das Gedächtnis an das normal schöne Körpergefühl beim Gehen - Fahrradfahren ging gar nicht mehr - sehr rasch blass. Wie man den Hals hält, den Oberkörper dreht oder spontan den rechten vor den linken Fuß setzt, all dies verlangte plötzlich Überlegung, und zwar der intensiveren Art, da es Überlegungen sind, die nie bewusst gelernt wurden.

Angst hatte ich deswegen lange nicht, eher das Gefühl, das wir aus Alpträumen kennen: Bald ist der Morgen da, und mit dem Morgen wird alles wieder normal sein. Die Realität war anders. Der Morgen kam immer, aber die grausamen Kopfschmerzen waren auf die Dauer noch schwerer erträglich, die Beine versagten den Dienst immer endgültiger, die Hände ließen vieles fallen, die Arme wurden kraftloser.

Dann begann der Gedächtnisverlust. Zuerst belustigte es mich, als bis vor kurzem völlig gesunde Person in mittleren Lebensjahren plötzlich mit der Tragikomik eines unzuverlässigen Kurzzeitgedächtnisses konfrontiert zu sein. Ich äußerte mich betont zuversichtlich. Im Innern fühlte ich mich auf einen Schlag 50 Jahre älter. Eine unsichere Person ging die Wände entlang, stieß öfters an Gegenstände an, wich Passanten ängstlich aus, schreckte bei plötzlichen lauten Geräuschen oder auch beim leisen schnellen Näherkommen eines Menschen oder Objekts auf.

Geräusche waren ebenso schwer erträglich wie helles Licht. Unter normalen Umständen maßvoll unangenehme Töne verwandelten sich in quälende Schmerzquellen. Mein Gehör hatte gleichzeitig stark nachgelassen. Dann machte mich zusätzlich ein Pfeifen im linken Ohr fast wahnsinnig. Den Tinnitus habe ich heute, 10 Jahre später, immer noch. Ich habe viel Geld ausgegeben, um den Zustand zu bessern, vergebens. Namen von nahe stehenden Personen entfielen mir ebenso wie einzelne Wörter. Die Koordination der Worte im Mund war eine Willenshandlung geworden. Immerhin kehrte nach und nach ein bisschen Kraft zurück. Das ermöglichte außer selbständigen Therapiebesuchen auch Spaziergänge.

Die Stadt fiel mit ungebremster Intensität auf mich ein. Tram- und Busfahren: Das waren plötzlich Grenzerlebnisse in meinem Alltag. Jedes Rütteln bewirkte mehr Schmerz, da die Schläge vom harten Boden ungebremst in den Kopf fuhren.

Die Schmerzen waren im ganzen Körper verteilt, bis in jeden Knochen fraßen sie sich im Lauf von Wochen und Monaten.
Während vieler Wochen will eine ganz gemeine Kraft mich aus dem eigenen Körper schieben. Es gelingt ihr nicht. Sie stößt am Schädeldach von innen an und drückt das Hirn zusammen. Sie verrückt die Sinnesorgane, die vertraute Eigenwahrnehmung.
Seit den Schmerzbeschreibungen aus den Lazaretten der europäischen Schlachtfelder des vergangenen Jahrhunderts ist dieser Vorgang bekannt. Unter starken Schmerzen und im Trauma findet eine Dissoziation statt. Das Körperschema löst sich auf, was auf verschiedene Arten geschehen kann. In der Nahtod-Erfahrung verläßt der Mensch den Körper vollständig, sieht seinen verletzten Leib von oben und betrachtet schmerzfrei oder sogar mit angenehmen Empfindungen, was auf der Unfallstelle vor sich geht. Im Trauma bleibt die Verbindung zum verletzten Körper bestehen, doch vermutlich infolge des großen Schmerzes finden Verschiebungen des Körperschemas statt. Der Mensch bekommt das Gefühl, neben oder über sich selbst zu stehen, manchmal ist die Verbindung zu einem Körperteil unterbrochen oder besteht im Gegenteil als Phantomschmerz fort, obwohl der Körperteil amputiert wurde. Erleichterung stellte sich ein, als ich davon hörte, daß auch andere Opfer eines Schleudertraumas vom Phänomen des gefühlten Angehobenwerdens berichten. Ich war in der Senkrechten um etwa 15 bis 20 Zentimeter verschoben, was zu bizarren und auf Dauer einsam machenden Eindrücken führte. Das Trauma lässt einen vorsichtig werden, denn es ist ungewiss, wem man wie viel von diesen sehr persönlichen Erfahrungen erzählen kann.

Worte machen da nur Sinn, wenn sie ein einfühlendes, vielleicht auch kreatives Gegenüber erreichen. Ich sprach in Vergleichen und Bildern oder schwieg.

Allmählich begann das Schleudertrauma mein Leben zu beherrschen - nicht nur wegen der zahlreichen Einbußen und Schmerzen, sondern auch wegen seiner sozialen Konsequenzen. Nach eineinhalb Jahren Arbeitsunfähigkeit fing ich wieder an, beruflich tätig zu werden. Schulmedizinisch wirksame und anerkannte Behandlungsformen existieren nicht. Der sich nicht bessernde Zustand brachte Beunruhigung in meine Umgebung. Die Suche nach hilfreichen Körper-Therapien brachte rätselhafte Hinweise auf "Feldenkrais-Methode", "Alexander-Technik", "Atlaslogie" und -Gipfel des Unverständlichen - "Craniosacral-Therapie".

Ich vertraute also vorderhand der Zeit und meinem Willen. Ich plagte meinen erstarrten und versteiften Körper mit Volleyball. Drei Paar Schuhe wurden innerhalb kurzer Zeit angeschafft, doch keines brachte die Sicherheit im Gehen zurück.

Volleyball half. Aber das unbelebte Körpergefühl bestand fort. Und nun blieb der Schlaf aus.
Der Schlaf wurde zum kostbaren Gut, das mir Nacht für Nacht unter dem Kopfkissen weggeraubt wurde. Die Familie als Lärmquelle bohrte im alarmierten Hirn, das keine Ruhe fand - weder durch Schlaf noch durch Schmerzmittel. Am ehesten noch durch Musik. Sie half mir, einen verlorenen Rhythmus zu ersetzen, den ich vorher nie wahrgenommen hatte, weil er immer da gewesen war. Musik hauchte dem Körper ersatzweise Leben und Gefühl ein.

Im Lauf der Monate wuchs meine Verzweiflung. Die Zeit schien nichts oder nicht genug zu heilen. Der Druck im Kopf blieb unverändert. Im Physikbuch der Kinder schlug ich den Lehrsatz nach: Bewegungsenergie = Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat geteilt durch zwei. Der Aufprall war mit 50 Stundenkilometern erfolgt, das Auto etwa eine Tonne schwer. War es diese Energie, die meinen Kopf schier sprengte? Unmöglich, so zu leben. Manchmal kam mir jede Zuversicht abhanden. Hilfreich waren Menschen, die meine Schilderungen ernst nahmen und gleichzeitig den Gedanken aufrechterhielten, daß es ein Herauskommen gibt. Danke an Ursula, Markus, Matthias, Siggi, Ditmar und an meine Mutter.

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Abb. 2: Quelle Dr. med. A. Montazem

Immer wieder erkundige ich mich bei meinen Ärzten, doch diese beharren darauf, dass ich unter den übliche Spätfolgen vom Unfall, Schädel-Hirn-Trauma, leide. Ich kann mich damit nicht abfinden, da die Beschwerden stark zunehmen bei Anstrengung und Stress, laufend Entzündungen im Kopfbereich, Hautveränderung, sage mir immer wieder „bei mir stimmt was nicht !” Nach drei Jahren im moorigen Grund des Traumas erlebte ich durch die erfahrenen Hände eines Craniosacral-Therapeuten so etwas wie eine Sturzgeburt in den eigenen Körper hinein. Nur schon diese Hände am Kopf zu fühlen. Was für eine Erlösung, dass endlich ein Mensch spüren konnte, was ich nur wenigen mitteilen mochte und am wenigsten selbst begriff. Diese verstehenden Hände entfernten den Selbstvorwurf; dass ja gar nichts geschehen sei und ich mir alles nur einbilde.

In einer Art netzartigen Elektrogewitters im Kopf entlud sich der immense Druck. Ich kam zu mir selbst zurück. Aus dieser Therapie kam ich deutlich verändert heim. Die Beschreibung der Trauma-Auflösung ist ähnlich schwierig zu vermitteln wie die Trauma-Erfahrung. Am ehesten kann man es so beschreiben: Der Therapeut horchte mit seinen Händen konzentriert in mich hinein. Mich berührt es zutiefst, daß Menschenhände das Ausmaß des Schocks in meinem Körper und des Drucks im Kopf erkennen und therapieren konnten, während noch die gegenwärtig besten Maschinen ein Schleudertrauma nicht registrieren, geschweige denn auflösen können.

Eigene Recherchen (2003-2004)

Fünf Jahre nach dem Verkehrsunfall fange ich selber an zu recherchieren und entdecke das Medium Internet. Zwischenzeitlich zu dem Schleudertrauma wurde auch das Schädelhirntrauma mit Hirnblutung diagnostiziert. Was ich anfangs nicht wusste: das durch die Kopfdrehungen mein Zustand sich verschlimmerte und der Körper einen Selbstschutzmechanismus einschaltete. Dies wiederum bremste mich jedes Mal, wenn ich versuchte meine Leistung zu steigern, aus. Es äußerte sich z.B in verschwommenem Sehen, Doppelbildern, Schwindel sowie in Endzündungen im Kopfbereich und in den Ohren.

Ich erfahre nach einer Computertomographie, das Klivius und Schädelbasis im Bereich von der Sella Turcica gebrochen sind. Es folgt eine Magnetresonanztomographie, um zu sehen, ob die Hypophyse beschädigt wurde. Befund: alles in Ordnung. Durch die Recherchen im Internet weiß ich, dass man das auch im Blut feststellen kann. Ich lasse von meinem Endokrinologen mein Blut untersuchen, die Symptome deuten zu 100 % auf eine HVL-Insuffizienz hin. Parallel lasse ich das im Max-Plank-Institut, wo eine Studie dazu läuft, prüfen. Diagnose „Hypophysen-Insuffizienz nach SHT (Schädel-Hirn-Trauma)”.

Endlich ist die Ursache gefunden! (2005-2008)

Endokrinologen haben also endlich die Ursache für meine gesundheitlichen Beschwerden gefunden! Die Hypophyse produziert viel zu wenig Schilddrüsen-, Geschlechts- und Wachstumshormone und auch mein Cortisolhaushalt ist nicht mehr im Gleichgewicht. Die erbsengroße Hirnanhangsdrüse tief im Inneren meines Kopfs wurde durch den Unfall schwer verletzt, die wichtigen Botenstoffe werden kaum noch hergestellt. Der Körper ist für Ausnahmesituation nicht mehr gewappnet. Bei starkem Stress ist die Gefahr so groß, dass man „an dem Schock sterben kann”! Nach Diagnosestellung erhalte ich die wichtigen Geschlechtshormone, Wachstumshormone, Cortisol und Schilddrüsenhormone, deren Pegel muss nun regelmäßig kontrolliert werden. Seither bin ich ein anderer Mensch, obwohl ich die Einschränkungen durch den Unfall noch merke, habe wieder Lust aufs Leben. „Ich bin wieder ein Stück weit Ich !” DANKE !
Durch das Netzwerk „ Hypophysen und Nebennierenerkrankungen” und auch über die Vereinszeitschrift GLANDULA habe ich viel von den Erfahrung anderer profitiert. Aus diesem Grund möchte ich mein Wissen weitergeben und Euch den „Weg durch die Hölle” ersparen. Ebenfalls hilfreich: Schwerbehinderung 80 %, Internetseite global-help von H. Ungewitter.

Zum Glück habe ich die von einem Arzt empfohlene Versteifung des Kopfgelenks nicht durchgeführt. Ich war dazu bereit, nachdem ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt. Habe vier Zähne ziehen und an fünf Zähnen die Wurzeln abschneiden lassen - völlig umsonst. Ich hätte alles mit mir machen lassen und manchmal wünschte ich mir sogar, dass ich bei dem Unfall zusammen mit meiner Mutter ums Leben gekommen wäre. Nach dem Unfall war meine Mutter pflegebedürftig und konnte nicht mehr laufen. Sie fiel immer hin und schließlich kam sie in den Rollstuhl. Wir haben sie sieben Jahre gepflegt, bis meine Frau mit Ihren Kräften am Ende war. So traf ich mit Zustimmung meiner Mutter die Entscheidung, sie ins Altenheim zu bringen - sonst hätte ich meine liebe Frau verloren. Danke, Ursula! Ich liebe Dich! Ich habe zwar heute noch massive Beschwerden, vor allem bei Kopfdrehungen nach links und Überkopfarbeiten. Zwar versuche ich, dies zu vermeiden. 2-3 mal pro Monat passiert es trotzdem, dass ich durch Drehung das Rückenmark beziehungsweise Stammhirn reize, was zu starkem Drehschwindel mit Erbrechen und Darmentleerung führt, Danach brauche ich mindestens einen Tag zur Regenerierung.

  • Abb. 3: Quelle Dr. med. A. Montazem
  • Abb. 4

Schwere Kopfverletzungen und Blutungen im Gehirn können zu Störungen des Hormonsystems führen. Diese Hormonstörungen werden bei den meisten Patienten erst sehr spät erkannt. Denn die entsprechenden Krankheitssymptome sind unspezifisch und ähneln denen, die auch sonst nach schweren Kopfverletzungen auftreten können, z.B. Cluster-Kopfschmerzen, Schwindel, nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Nervosität, Depressionen, Zyklus- und Potenzstörungen, Müdigkeit, Übelkeit, viele Infektionen, Tinnitus, trockene Haut, Gesichtsfeldausfälle, Doppelbilder, Diabetes, Schilddrüsen-Unterfunktion, Atembeschwerden,...
Selten bringt man das in Zusammenhang mit Hormonstörungen, schon gar nicht nach einer vorausgegangenen schweren Kopfverletzung.

All diese Beschwerden können auch eine direkte Reaktion des Körpers und der Psyche auf den Unfall oder die Gehirnblutung sein. Das Fatale dabei ist, dass die Patienten jahrelang damit leben (bei mir 7 Jahre) und sich aus dem Hormonmangel ernste Krankheitsbilder entwickeln. Häufige Fehldiagnosen sind die Folge. Dabei sind die Therapieaussichten nach gestellter Diagnose sehr viel versprechend.

Werden die fehlenden Hormone medikamentös ersetzt, bilden sich die Symptome zurück und bei richtiger Einstellung und regelmäßiger Anwendung werden kaum Nebenwirkungen beobachtet.

Noch brauchen Körper und Seele Ruhe und Erholung. Die Genesung erweist sich, wenn auch unter anderem Vorzeichen, als ähnlich erschütternder Vorgang wie der Unfall. Es braucht Zeit, bis wieder Ruhe einkehrt im System von Körper, Seele und Geist. Auch für den Umkehrprozeß der Grenzerfahrung fehlen die selbstverständlichen Worte.

  • Abb. 5
  • Abb. 6

Viele haben mir während meines Leidensweges geholfen

Manchmal kam mir jede Zuversicht abhanden. Die Sehnsucht nach Hilfe; Furcht, nie mehr den Beruf ausüben zu können; Verlangen nach ein paar Stunden Normalität. Angst, nie mehr ein Mensch wie alle andern zu sein. Hilfreich waren Menschen, die meine Schilderungen ernst nahmen und gleichzeitig den Gedanken aufrecht erhielten, dass es die Aussicht auf Besserung gibt. Danke an meine liebe Frau Ursula, meinen zwei Söhne Markus und Matthias, Freund Siggi, Dietmar, Horst ... Besonderen Dank auch an meine Arbeitskollegen die mir geholfen haben, wieder zurückzufinden und mir viel abgenommen haben. Danke auch an die Ärzte die mir vertraut und mich nicht als Simulanten hingestellt haben. Dies gilt ganz besonders für meine Hausärzte sowie die Endokrinologen, die die komplette Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz sieben Jahren nach dem Verkehrsunfall aufgedeckt haben.
All dies gab mir auch die Kraft, am 1.3.2008 die Regionalgruppe Schädel-Hirn-Trauma im Rahmen des Netzwerks zu gründen.

Widmung

Ich widme diesen Bericht meiner inzwischen verstorbenen Mutter, "der besten aller Mütter", die mit im Auto war, als der Unfall passierte. Sie wurde danach zum Pflegefall, kam in den Rollstuhl und wurde von meiner lieben Frau sieben Jahre zu Hause gepflegt, bis ihr selbst die Kräfte ausgingen. Ich musste meine Mutter ins Heim bringen, da ich selber eine zusätzliche Last für meine Frau war. Wenig konnte ich meiner Frau abnehmen, habe sie im Gegenteil zusätzlich belastet. Nach 2,5 Jahren im Heim verstarb meine liebe Mutter im August 2007.