Wer wir sindWissenswertesKrankheitsbilderEndokrinologenStudienNetzwerkpreisVeranstaltungenAktuellesLinksGlossarMEN 1Morbus ConnKinderDownloadsMitgliederbereichKontakt
Glandula
Glandula
Jede Spende hilft!

Die Krankheitsbilder

Unterschiedliche Auswirkungen von Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen

Alle Krankheitsbilder bei Hypophysen und Nebennierenerkrankungen haben eines gemeinsam: die vielfältige Auswirkungen auf das Hormonsystem des Körpers. Hormone steuern als chemische Botensubstanzen zahlreiche körperliche Funktionen, von Wachstum über Fortpflanzung bis hin zur Verdauung.

Die Hypophyse, auch Hirnanhangsdrüse genannt, ist eine Hormondrüse, die eine zentrale übergeordnete Rolle bei der Regulation des Hormonsystems hat.

Im Wesentlichen entstehen Hypophysenerkrankungen durch Tumore, Nebennierenerkrankungen durch Tumore oder beidseitige Vergrößerungen. Für bestimmte Krankheitsbilder ist allerdings auch von großer Bedeutung, dass die Funktion der Nebennieren eng mit der Funktion der Hypophyse verknüpft ist.

Zu den Hypophysen- und Nebennierenstörungen gehören u. a. folgende Krankheitsbilder:

Diese vergleichsweise seltenen Krankheiten werden wegen der zunächst uncharakteristischen Beschwerden und des oft langsamen Verlaufes sehr spät diagnostiziert und behandelt. Die Beschwerden sind vielfältig und können sehr gravierend sein, insbesondere wenn keine optimale Behandlung erfolgt.

Beschwerden können sein:

  • Hautveränderungen
  • Herzrhythmus- und Blutdruckstörungen
  • Fettleibigkeit
  • psychische Veränderungen
  • Knochenentkalkung
  • Flüssigkeitsverlust
  • Riesenwuchs
  • Sexualstörungen

Unbehandelt können einige Erkrankungen auch rasch zum Tode führen. Die Behandlung erfolgt je nach Erkrankung durch Medikamente, eine Operation oder eine Bestrahlung. Die Dosierung der häufig lebenslang benötigten Medikamente ist individuell sehr unterschiedlich. In jedem Fall sollten Patienten mit Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen von einem Spezialisten, in der Regel einem Endokrinologen, behandelt werden.