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Hallo!
Vor zweiundhalb Jahren hat man bei mir ein Mikroprolaktinom entdeckt, es wurde mit Dostinex behandelt. Die Prolaktinwerte sind sehr schnell auf die Norm gesunken. Mir ging es aber nicht besser,war immer noch sehr müde, ohne Energie, hatte Depris, Haarausfall, verminderte Leistungsfähigkeit, keine Libido u.s.w. Als ich im Mai Dostinex abgesetzt habe, ging es mir kurze Zeit besser, dann kamen die Beschwerden zurück. Vor einem Monat hatte ich eine frühe Fehlgeburt, es war ein Wunder, dass ich überhaupt schwanger geworden bin, weil mein Prolaktinwert bei 70 war und Estrogen total im Keller. Erst nach der Fehlgeburt fielen meiner Endokrinologin plötzlich meine Schilddrüsenwerte auf, sie hat eine Unterfunktion diagnostiziert und sie möchte mich weiter untersuchen, um den Verdacht auf Hashimoto auszuschliessen ( oder zu bestätigen...). Ich kriege jetzt L-Thyroxin Tabletten. Ich war etwas schockiert, aber auch fast froh, weil ich mir mit einer SD- UF meine langjährige Beschwerden jetzt endlich besser erklären kann. Ich schaute in meinen alten Befunden nach und ich hatte erhöhte TSH- werte schon vor 5 Jahren, als meine Krankheitsgeschichte anfing. Aber keiner von zig-Ärzten, die ich zwischendurch aufgesucht habe, hatte die Schilddrüse als einen möglichen Faktor in Betracht gezogen! Bin ziemlich sprachlos darüber... Wie schon immer, ich blicke hoffnungsvoll vorwärts, es hilft mir nicht sauer und wütend zu sein. Dazu muß ich noch sagen, dass mein Prolaktinwert letzte Woche 21 war, also schon in dem Normbereich, obwohl ich erst zwei Wochen vorher mit Dostinex angefangen habe, mit nur einem viertel Tablette wöchentlich, also ca. 0,12 mg! Das könnte an der homöopathischen Behandlung mit Sepia liegen und an der Behandlung mit tibetanischer Heilkunst von einem HP, den ich seit zwei Monate besuche. Oder brauche ich plötzlich nur noch eine fast homöopathische Dosis Dostinex! Die Ärztin meinte, auch überrascht, ich darf bei so niedriger Dosierung bleiben, wenn die Prolaktinwerte unten bleiben. Sie sagte noch, dass es gut sein könnte, dass meine SD-UF überhaupt Prolaktinom verursacht hat und wenn sie normal funktioniert, könnte sein, dass sich das auch reguliert! Das macht mir Hoffnung, obwohl eine UF oder sogar Hashimoto natürlich auch nicht prickelnd sind. Kennt einer diese Zusammenhänge auch? Habt ihr auch was mit der Schilddrüse? Wird sie von euren Ärzten regelmässig untersucht?
LG Barbara
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