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 Betreff des Beitrags: Prolaktinspiegel und Gelenke..(?)
BeitragVerfasst: 01.04.2012, 12:32 
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Registriert: 30.01.2011, 21:44
Beiträge: 7
Hallo!

Ich hätte da mal eine Frage..Hat vielleicht eine/r von euch Gelenkbeschwerden oder ähnliches?

Ich habe nämlich folgendes Problem, eine immer wiederkehrende Entzündung am Auge die u.a. durch rheumatische Erkrankungen ausgelöst werden kann. Im Blut konnte man keine Anzeichen für Rheuma oder einen anderen Auslöser finden. Allerdings wurde nie die Knochendichte oder ähnliches gemessen...
Ich selbst hab ab und zu tatsächlich ein seltsames Gefühl in den Knien und auch manchmal Schmerzen, allerdings wurde nicht weiter nachgehakt, weil im Blutbild keine Rheumazellen(?) gefunden wurden..

Nun ist mir aufgefallen dass mein Augenproblem auch etwa zu dem Zeitpunkt begann, als auch die Beschwerden auf Grund des Prolaktinoms sich bemerkbar machten.. Nun ist mein Prolaktinwert in der letzten Zeit wieder angestiegen und auch die Augenentzündungen haben sich gehäuft..

Kann ein erhöhter Prolaktinspiegel einen Einfluss auf die Gelenke und Knochen haben? Habt ihr schon mal sowas gehört?


LG

Diesastar


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BeitragVerfasst: 01.04.2012, 17:55 
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Registriert: 15.12.2009, 22:29
Beiträge: 71
Hi Diesastar,

ich gehe mal davon aus, dass du ein Mann bist.

Erhöhte Prolaktinwerte führen bei Männern zu einer Erniedrigung von Testosteron, was wiederum das Auftreten einer Osteporose begünstigt.

guckst du hier: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2801

Als ich noch sehr hohe Prolaktinwerte hatte, hab ich mir immer wieder bei Kleinigkeiten Knochen gebrochen.
Ausversehen gegen ein Stulbein getreten --> Zeh gebrochen
Einen Schlag gegen die Hand bekommen --> Mittelhandknochen gebrochen usw.
Und hatte auch immer Probleme mit Gelenken- Hauptsächlich im Rücken und im Kniegelenk.
Arthose ist soweit ich weiß auch eine mögliche Folge von Testosteronmangel

Lass doch einfach mal deine Knochendichte bestimmen.

Darüber hinaus weiß man über die Wirkung von Prolaktin im Körper noch nicht so richtig viel. Häufig liest man, dass es lediglich zur Stimulation des Milcheinschusses da ist, aber aktuellere oder besser recharchierte Quellen zweifeln dies längst an. Einige vermuten, dass Prolaktin früher eine Aufgabe im Immunsystem hatte, aber nichts genaues weiß man nicht. Ich hatte übrigens auch oft Augenentzündungen, seit dem mein Prolaktinspiegel wieder normal ist, hatte ich keine mehr...

Schöne Grüße
Gishin


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BeitragVerfasst: 11.05.2012, 10:07 
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Registriert: 30.03.2012, 10:47
Beiträge: 59
Hi,

also ich hab jetzt innerhalb von zwei Wochen nen entzündetes Kiefer- und Hüftgelenk bekommen. :| So zum Kot....

Das schieb ich allerdings nicht direkt dem zu hohen Prolaktinwert in die Schuhe, sondern dem Cabergolin. Weil, als ich noch keine Tabletten genommen hab, da war ja der Prolaktinwert auch zu hoch, aber da hatte ich keinerlei Probleme mit den Gelenken. Erst jetzt, seit dem ich Cabergolin nehm. Da bin ich im Moment in der 5 Woche. Indirekt ist natürlich der zu hohe Prolaktinspiegel dafür verantwortlich. Weil, wenn der nicht zu hoch wär, dann müsst ich nicht die Tabletten schlucken, ergo hätte ich auch keine entzündeten Gelenke.

Und zu viel Prolaktin macht die Knochen weich. Das Prolaktin ist bei Frauen nicht nur für die Milchbildung zuständig, sondern während der Schwangerschaft auch dazu da, dass die Knochen, im Speziellen die Beckenknochen bissl flexibler werden, für die Geburt. Aber das betrifft natürlich auch alle anderen Knochen und Knochen sind nunmal Knochen, die werden dann also auch bei euch Männern weich und damit anfälliger für Osteoporose und häuffigeren Knochenbrüchen. Ich hatte irgendwo im Netz dazu mal einen sehr interessanten med. Bericht gelesen, weiß aber leider nicht mehr wo. Da stand aber unter anderem auch drin, dass man(n) oder Frau auf jedenfall etwas gegen Prolaktinome unternehmen sollte, auch wenn sie keine Beschwerden verursachen, weil sie halt mit zunehmender Zeit die Knochen schädigen und wie schon gesagt Osteoporose verursachen können. Es wurde da auch darauf hingewiesen, dass man deswegen eigentlich auch regelmäßig die Knochendichte messen sollte.

Also einen Zusammenhang zw. dem Prolaktinspiegel und den Knochen und Gelenken gibt es also durchaus.

Liebe Grüßle
Fobsily


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BeitragVerfasst: 22.06.2012, 13:31 
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Registriert: 21.06.2012, 16:25
Beiträge: 2
Huhu,

ich wäre zwar nie von selbst auf die Idee gekommen, das miteinander in Zusammenhang zu bringen, aber jetzt wo du es schreibst ...

Ich bin 28 und habe ein Mikroprolaktinom (vermutlich seit der Teenager Zeit).

Etwa seit der selben Zeit habe ich Probleme mit meinem Kiefergelenk, das läuft beim Öffnen irgendwie "unrund", manchmal gibt es Phasen, da knackt es beim Kauen so laut, daß andere sich dadurhc richtig gestört fühlen.

Mit den Knien und vor allem den Knöcheln habe ich auch so meine liebe Not, bei - für andere normaler - Belastung wie einem längeren Stadtbummel o.ä. fangen die sehr schnell an zu schmerzen. Im Urlaub neulich in Rom, nach einem ganzen Tag durch die Stadt laufen, waren die Knöchel so richtig dick gewschwollen daß mein Freund meinte, er kennt das nur vom Fußball wenn sich jemand den Knöchel verstaucht hat.

Und seit einiger Zeit habe ich auch sehr schmerzhafte Probleme mit der linken Schulter.

Bisher habe ich mir das alles anders erklärt, aber jetzt wo ich weiß, daß es einen möglichen Zusammenhang gibt habe ich ja die Hoffnung, daß die Probleme sich bessern, wenn ich mir das Prolaktinom (vermutlich bald) entfernen lasse.


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