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 Betreff des Beitrags: Prolaktin / Schilddrüse
BeitragVerfasst: 18.08.2011, 00:59 
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Registriert: 07.09.2008, 20:02
Beiträge: 19
Hallo Zusammen,

kennt sich da jemand aus? Habe das erste Mal 2 Prolaktinwerte auf den Blutbefund meines Endokrinologen. Prolaktin 54,1 ng/ml - und ein "ges. Prolaktin 68,6 ng/ml". Was bedeutet das???? Also ein gesamt Prolaktin und ein "normales Prolaktin" - oder wie???? :shock:
Habe meine Hausärztin gefragt und sie meinte, das ist so wie die 2 Werte beim Cholesterin. Und das man dies jetzt erst erforscht hat. Hääää? Aber, dass die beiden Werte doch sooo weit auseinander liegen?

Wie ist das zu verstehen. Welchen Wert kann ich jetzt für den Vergleich zum Vorjahr hernehmen?
Vielleicht weiß da jemand was Näheres darüber. Würde mich wirklich interessieren.
Habe ca. in 3 Monaten wiederum eine Kontrolle beim Endokrinologen. Da versuche ich das dann zu klären.

Zum Schilddrüsenwert (Unterfunktion) habe ich auch noch eine Frage an Euch:

Es wird bei mir oft nur der TSH-Wert gemessen - hier meint meine Hausärztin, dass nur dieser beim Prolaktin relevant ist. Aber sind hier nicht alle Werte der Schilddrüse wichtig, da diese ja zusammenspielen.
Und dass wir immerzu nur den T4-Wert mit Medikamenten behandeln, obwohl der T3-Wert viel wichtiger ist und beide mit einer Kombination behandelt werden sollte. Hier hinkt die Medizin auch etwas nach.
Hier verstehe ich überhaupt nicht, dass nur dieser "nichtssagende" TSH-Wert angeschaut wird.
Habt hier hier ähnliche Erfahrungen - oder ist das nur bei mir so???
Obwohl meine Werte ganz gut eingestellt sind - Nebenwirkungen habe ich trotzdem - soll ich meine Medikation verdreifachen!?!? Das habe ich nicht gemacht - mir reicht mein 1/2 Thyrex pro Tag. :?
Hat hier jemand schon eine Kombinations-Therapie gemacht?

Bin dankbar für jede Meinung ...
Schöne Grüße an alle!


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 Betreff des Beitrags: Re: Prolaktin / Schilddrüse
BeitragVerfasst: 18.08.2011, 19:55 
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Registriert: 15.12.2009, 22:29
Beiträge: 71
Hi Kica,

also soweit ich es verstanden habe, kann es durch bestimmte Vorgänge im Immunsystem zur Bildung von großen Prolaktinkomplexen im Blut kommen, so genanntem Makroprolaktin (nicht zu verwechseln mit Makroprolaktinom), dieses Makroprolaktin hat keine oder nur geringe Auswirkung auf den Körper, wohl aber auf die Standardtestverfahren. So kann es zu einem hohen Prolaktinwert bei fehlender Symptomatik kommen. Dein Arzt wollte wohl eine Fehldiagnose durch Makroprolaktin ausschließen. Frag lieber nochmal nach, ob diese Tatsache im Wert von 54,1 ng/ml schon herausgerechnet wurde, also ob hier das "relevante (monomerem) Prolaktin" gemeint ist.

Zur Schilddrüse:
Genau die Frage warum nur TSH gemessen wird habe ich vor ein paar Tagen einem Schilddrüsenexperten (Nuklearmediziner laut der Frauenärztin meine Frau der "Schilddrüsenpapst in meiner Region") gestellt und er antwortete, dass der Wert wesentlich empfindlicher ist als die freien Schilddrüsenhormone und es hier die besseren Referenzwerte gibt.
Das einzige was mir dazu einfällt ist:
Bei meiner Frau wird mit Schilddrüsenunterfunktion nur TSH gemessen, für fT3 und fT4 musste ich 10 Minuten mit dem Arzt streiten.
Ich bin Privatpatient und bei mir werden alle Werte getestet (TSH, fT3, fT4, sogar TRH und Stimulationstests), zur Sicherheit, es könnte sich bei meiner Diagnose (operiertes Makroprolaktinom) ja mal eine Insuffizienz einstellen.
soviel dazu.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen

Schöne Grüße
Gishin


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 Betreff des Beitrags: Re: Prolaktin / Schilddrüse
BeitragVerfasst: 19.08.2011, 19:39 
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Registriert: 07.09.2008, 20:02
Beiträge: 19
Hallo Gishin,

danke für deine Antwort - ganz klar ist mir das immer noch nicht. Aber wie gesagt ich werde nachfragen und dann berichten.

Warum ist es so schwer alle Werte zu testen? Zu teuer? Ich finde der Bereich Schilddrüse ist sooo wichtig für alle Organe unseres Körpers. Und die greifen alle miteinander zusammen. Es wird so oft das Falsche behandelt, obwohl die Schilddrüse Schuld hat. Ich finde da sollte man doch etwas genauer alle Werte kontrollieren.

Ich hoffe, da wird sich bald etwas ändern. Man kann doch nicht sein ganzes Leben lang Tabletten nehmen um dieses Schilddrüsen-Problem in den Griff zu bekommen. Da gibt es auch andere Lösungen, aber die meisten Ärzte haben Scheuklappen auf und sehen nicht den Mensch als gesamtes und nur Ihren Bereich .... finde ich einfach schade .... :cry:

Alles Gute an alle .... mit gleichen oder ähnlichen Problemen ....


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