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 Betreff des Beitrags: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 04.01.2010, 13:29 
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Registriert: 03.01.2010, 23:23
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Hallo,
auch bei mir hat man zufälligerweise im letzten Jahr ein Mikroadenom von ca. 4 mm festgestellt. mein Prolakinwert ist bei ca. 60.
Jetzt habe ich eine Frage. Mein Arzt kennt sich nicht aus und hat mich in die Uniklinik (Zürich) geschickt.
Die haben mir das per MRI bestätigt. Derzeit behandlet man das Mikroadenom nicht. Man sagt man möchte abwarten.
Ich fühle mich ziemlich abgekanzelt dort. Es wird auf mich nicht eingegangen.
Zudem habe ich seit ca. 1 Jahr Haarausfall. Niemand weiss genau wieso. Mein Eisenwert ist zu niedrig, aber den habe ich wieder hoch gebracht.
In 2006 gab es schon einmal ein solches Posting. Gibt es inzwischen neue Erkenntnisse dass der Haarausfall mit dem Prolaktinwert zusammenhängt und was kann ich wirklich dagegen machen. Meine Aerzte reagieren nicht.
Ich wäre für eine Antwort sehr froh.
viele Grüsse
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 29.01.2010, 12:31 
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Registriert: 19.12.2009, 13:32
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Hallo Heidi2007!

Falls du wirklich ein Prolaktinom hast, warum wird da nicht behandelt?
Man kann dieses doch medikamentös behandeln.
Warst du mittlerweilen bei einen anderen Arzt?
Du solltest dich bei einen guten/erfahrenen Endokrinologen mal vorstellen.
Ich würde es nicht so belassen.

Ich habe ein angeblich hormoninaktives Adenom (9mm) und da wartet man ab und beobachtet das Wachstum.
Ich fühl mich mit der Diagnose auch nicht glücklich, somal ich auch schon seit Jahren an Haarausfall und damit lichteren Haar zu kämpfen habe.

Melde dich mal bei fragen und berichte doch weiter.

Liebe Grüße
Sabine

_________________
Diagnose Dezember 2009, hormoninaktiver Hypophysentumor von 9mm
Kontrolle April 2011, Tumor nach wie vor 9mm
Diagnose Mai 2011 hormonaktiv, bzw. Morbus Cushing
OP am 07.02.12, partielle Hypopyhseninsuffizienz
Dez.2012 keine Insuffizienz mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 29.01.2010, 20:28 
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Falls du wirklich ein Prolaktinom hast, warum wird da nicht behandelt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 29.01.2010, 20:29 
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Beiträge: 11
Hallo Biene67,
weil die Aerzte meinen, das Mikroadenom (was per MRI festgestellt wurde) ist zu klein zum rausschneiden.
Bezüglich Medikamente sagte der Arzt im Klinikum (sein Chef ist Endokrinologe) dass man erst mal abwarten möchte und ich sollte mich nächstes Jahr nochmal melden.
Da ich in der letzten Zeit arg Depressiv war, habe ich meine Frauenärztin aufgesucht in der Hoffnung dort Hilfe zu bekommen.
Sie sagte, sie könnte mir die Medikamente verschreiben, aber sie würde es mir nicht empfehlen, da die Nebenwirkungen recht heftig sein könnten.
Ich nehme jetzt Johanniskraut und habe das Gefühl es geht etwas besser.
Mein Haarausfall, ja der geht weiter und langsam weiss ich nicht mehr was ich machen soll.Werde von ziemlich allen Aerzten abgekanzelt und alleine gelassen.
Habe den Thread gelesen, wegen Alternativmedizin.
Ich probiere es mit Akkupunktur. Habe aber nicht das Gefühl, dass es mir etwas hilft. Hat jemand Erfahungen mit anderen Methoden?
Viele Grüsse
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 30.01.2010, 10:05 
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Registriert: 19.12.2009, 13:32
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Hallo Heidi2007!

Es ist zum verzweifeln.
Man fühlt sich alleingelassen und weiß stellenweise nicht mehr weiter.
Sie gehen immer alle nach der Norm und wenn die in Ordnung ist, dann muß es passen oder man hat dann eben nichts.
Zu mir sagte mal ein HNO Arzt, "es gibt auch Menschen, die in der Norm schon krank sind" und ich solle nicht locker lassen.
Aber was hilfts wenn man an diese Ärzte nicht ran kommt, oder?
Weiß momentan auch nicht weiter und hab Angst das das Ding weiter wächst.
Außerdem hab ich keine Lust, mein ganzes Leben weiterhin in die Röhre zu gehen.

Liebe Grüße
Sabine

_________________
Diagnose Dezember 2009, hormoninaktiver Hypophysentumor von 9mm
Kontrolle April 2011, Tumor nach wie vor 9mm
Diagnose Mai 2011 hormonaktiv, bzw. Morbus Cushing
OP am 07.02.12, partielle Hypopyhseninsuffizienz
Dez.2012 keine Insuffizienz mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 30.01.2010, 11:03 
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Registriert: 03.01.2010, 23:23
Beiträge: 11
Liebe Biene67,
ja das ist so. Ich stelle vermehrt fest dass Aerzte nur Handwerker sind...und da gibt es gute und schlechte.
Mein Hausarzt der diesen erhöhten Prolaktinwert festgestellt hat, sitzt tatsächlich jedes Mal mit einem Wipikedia Ausdruck vor mir. Das macht mir Angst. Allerdings muss ich ihm zugutehalten dass er mich in die Uniklinik geschickt hat. Eigentlich gibt es hier im Kt. Zürich auch nichts besseres mit mehr Experten.
Meiner Frauenärztin vertraue ich allerdings sehr und ich denke ich werde abwarten was die Behandlung mit Johanniskraut bringt. Ich habe das Gefühl dass es für meine Psyche schon hilft.
Bezüglich meines Haarausfalles sagt sie, dass es nicht mit dem Prolaktinom zusammenhängen kann. Bei stillenden Frauen wäre es nicht aufgrund des erhöhten Prolaktionomwertes sondern aufgrund der Oestrogene.
Ich habe inzwischen alle Haarwuchsfördernden Mittel schon ausprobiert. Akkupunktur hilft mir nicht wirklich zumindestens habe ich keine wirkliche Besserung feststellen können. Deshalb interessiert mich wirklich ob jemand positive Erfahrung mit Alternativmedizin hat.
Viele Grüsse
Andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 30.01.2010, 11:24 
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Wohnort: Ingolstadt
Hallo Andrea!

Ich habs auch schon mit alternativ Medizin versucht.
Bezgl. Haarausfall Schüsslersalze/homöopathische Behandlungen.
Körper entgiften und, und, und.
Hat bei mir nicht geholfen, wobei ich sagen muß, ich geh an alles mittlerweilen sehr negativ ran. Hab irgendwie schon den Mut verloren.

Das mit deinen Hausarzt finde ich echt heftig.
Ich war mal bei einen Pyhsiotherapeuten bezgl. meiner geschwollen Augen zur Lyphmdraignage.
Stell dir vor, der kam mit einem Ordner, in dem die Anleitung dazu stand.
Wahnsinn, oder?

Meine letzten Gedanken sind jetzt, da ich ja auch unter erniedrigten Estradiol leide, sind es vielleicht die Wechseljahre?
Dann hab ich die ja schon 5 Jahre, hahaha, kann nicht sein.
Dann hätte ich ja schon mit 37 Jahren angefangen.
Alles ist möglich.

Liebe Grüße
Sabine

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Diagnose Dezember 2009, hormoninaktiver Hypophysentumor von 9mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 01.02.2010, 20:34 
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Registriert: 13.10.2006, 18:16
Beiträge: 12
Wohnort: bei Berlin
Hallo Heidi 2007,

probier es doch mal mit Biotin - ein Vitamimpräparat aus der Drogerie. Das hatte mir der Arzt empfohlen (10 mg pro Tag).
Es dauerte ca. 1/2 Jahr, aber es half.
Nur nicht die Geduld verlieren, der Körper braucht eben manchmal seine Zeit um sich auf Veränderungen einzustellen.

Gruß Malletti

_________________
ismirschlecht :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 01.02.2010, 20:42 
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Beiträge: 11
Hallo Malletti,

hast DU auch ein Prolaktionom?
Biotin habe ich noch nicht probiert. Habe lange Zeit Priorin N genommen.
Werde mir das Biotin aber mal holen.
danke für den Tip.
lg
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 01.02.2010, 21:20 
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Beiträge: 12
Wohnort: bei Berlin
Hallo Heidi,

ich habe Akromegalie ausgelöst durch ein Makroadenom, das größtenteils herausoperiert wurde. Es sind aber noch aktive Tumorreste vorhanden. Allerdings herrscht momentan dank der Medikamente Waffenstillstand.

Noch zum Biotin, achte auf die Dosierung. Die Drogeriepräparate sind geringer dosiert als die in der Apotheke käuflichen, dafür aber deutlich preisgünstiger.

Übrigens mir wurde nach der Diagnosestellung die Züricher Uniklinik nahegelegt, da diese auf diesem Gebiet spezialisiert und gut sein soll. Ich hab’s aber nicht ausgetestet und leider auch den Namen des Spezi-Professors vergessen. :(

Gruß Malletti

_________________
ismirschlecht :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 01.02.2010, 21:36 
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Registriert: 03.01.2010, 23:23
Beiträge: 11
lustig...ich war in Zürich in der Uniklinik.
Letztendlich hat man mir gesagt dass ich aufgrund der Grösse (Kleine) meines Tumors momentan so damit leben muss.
Danke trotzdem für den Tip.
lg
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 02.02.2010, 15:47 
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Wohnort: Ingolstadt
Hallo Heidi2007!

Also ist jetzt die Schlußfolgerung, wie bei mir.
Weitere Beobachtung und dann mal sehen.
Man ist zwar darüber auch nicht glücklich, aber was will man machen?

Bekommst du bezgl. Prolaktinom den keine Medis?

Liebe Grüße
Sabine

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Diagnose Dezember 2009, hormoninaktiver Hypophysentumor von 9mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 02.02.2010, 21:13 
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Registriert: 03.01.2010, 23:23
Beiträge: 11
Hallo Sabine,

nein ich bekomme keine Medikamente, da man davon ausgeht da das Prolaktionm zu klein ist.
Ausser diesen Hardcoremedikamenten gibt es wohl wirklich nichts Alternatives und die möchte man mir nicht verabreichen, da man meint die hätten mehr Nebenwirkungen als das Prolaktinom selber.
lg
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 04.02.2010, 00:02 
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Beiträge: 59
Hallo Heidi,

zum Thema Medikamente kann ich nur beisteuern, dass ich z.B. überhaupt gar keine Nebenwirkungen hatte von Bromocriptin. Weder bei normaler Dosierung, als man noch glaubte, ich hätte ein Prolaktinom, noch seit ich Bromocriptin nur noch geringer dosiert nehme, um meinen Prolaktin-Spiegel zu normalisieren, was auch funktioniert, obwohl es ein hormoninaktives Adenom ist. Was ich damit sagen will ist, dass Nebenwirkungen ja nicht auftreten müssen.

Falls Dein Prolaktinom ohne Behandlung wachsen sollte, kannst Du ja mit Deinen Ärzten noch einmal besprechen, ob man nicht erst einmal probieren sollte, ob und wie die Medikamente wirken (und neben-wirken), bevor man an weitere Schritte wie Operationen denkt. Wie sich ein Prolaktinom oder die Medikamente bei einer depressiven Vorbelastung auswirken (können), kann ich aus eigener Erfahrung nicht beurteilen. Trotzdem denke ich, dass man sich die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung ja erst einmal offen halten kann, falls es zu Wachstum oder weiteren Beschwerden kommen sollte.

Zum Thema Haarausfall kann ich auch nicht wirklich viel beisteuern, außer dass ich dachte, ich hätte schon immer wenige und dünne Haare. Kann natürlich sein, dass das Adenom auch schon lange da war, bevor ich es wusste, bei 18 x 19 mm muss es ja irgendwann mal auf diese Größe gewachsen sein. Mir kamen auch die ausgefallenen Haarmengen beim Haarewaschen schon lange viel vor. Lach nicht, aber ich weiß nicht, ob es jetzt weniger aussieht, weil ich die Haare kürzer trage oder ob es wirklich weniger ist, weil ich Medikamente nehme. Wahrscheinlich kann man nie so genau wissen, warum Haare ausfallen. Allein deswegen etwas gegen ein Prolaktinom zu unternehmen, lohnt sich wohl nicht, aber das Prolaktinom muss man trotzdem beobachten und kann parallel dazu nachforschen, ob noch andere Ursachen in Frage kommen. Wenn Du andere Erkenntnisse gewinnst, wäre ich allerdings schon interessiert und bin gespannt, was Du noch berichten kannst

Sissi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 16.02.2010, 13:07 
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Beiträge: 36
Hallo!

Ich litt auch fast drei Jahre an Haarausfall und ich dachte die ganze Zeit, es kommt vom Prolaktinom. Im November hat die Endokrinologin dann eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, trotz grenzwertigen Normwerten und ich fing an mit Schilddrüsenhormonen. Schon nach drei Wochen wurde mein Haarausfall besser und jetzt ist er völlig weg! Ich dachte schon, ich muß mir langsam eine Perücke anschaffen. Die neue Haare wachsen auch heftig an.
Mittlerweile weiß ich, dass eine (latente) Schilddrüsenunterfunktion oft mit einem Prolaktinom zusammenhängt ( aber was als erste da war- die Henne oder das Ei, weiß meine Endo auch nicht) und so eine latente UF wird meistens nicht erkannt und auch nicht behandelt. Meine Hausärztin behauptete die ganze Zeit, meine Schilddrüsenwerte sind super normal, weil sie noch in ihre Norm reinpassten, aber bei der Endokrinologin, die die modernste Laborwerte benutzt, waren die schon ganz leicht über die Norm. Genug, um bei mir starke Symptome zu verursachen.
Ich dachte auch, ich habe Haarausfall vielleicht wegen niedrigen Eisenwerten, die sind mit Tabletten aber auch sehr gut geworden, nur Haarausfall nicht. Also lag es bei mir eindeutig an der Schilddrüse.
An deiner Stelle würde ich gründlich auch die Schilddrüse überprüfen ( TSH, FT3, FT4 und eventuell noch Ultraschall), besonders wenn du auch Probleme mit depressiven Zuständen hast. Ich hatte die ganze Zeit auch leichte bis mittelschwere Depression, die ich sie auf Prolaktinom und Nebenwirkung von Dostinex geschoben habe, seit ich aber Schilddrüsenmedikamente nehme, habe ich schlagartig Null-depris mehr, nicht mal im schlimmstem Winter!
Was dein niedriger Östrogen betrifft- das kommt vom nicht behandeltem Prolaktinlevel. Bei mir sank Östrogen gleich in Keller, wenn Prolaktin hoch war und seit der in der Norm ist, habe ich auch einen normalen Östrogenwert. Hat alles einen Zusammenhang...
Meine Endokrinologin meint, jetzt wo die Schilddrüse eingestellt ist, ist auch mein Prolaktin viel niedriger geworden, obwohl ich nur noch ein viertel Dostinex wöchentlich nehme, also fast homöopathische Dosierung.
Wenn dich die Ärzte nicht behandeln wollen, würde ich mir an deiner Stelle jemanden anderen suchen. Ist doch keine Art, dich einfach so zu lassen.

LG Barbara


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 16.02.2010, 13:34 
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Registriert: 03.01.2010, 23:23
Beiträge: 11
Hallo Barbara,

danke für den Tip...bisher sagen die Aerzte immer dass die Schilddrüse ok ist...aber ich glaube ihnen eh nicht mehr wirklich viel.
liebe Grüsse
Heidi


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 16.02.2010, 16:51 
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Registriert: 27.05.2009, 11:03
Beiträge: 177
Wohnort: Berlin
Liebe Heidi,

ich bin selbst Schilddrüsenpatientin und habe eine sehr spät erkannte Hashimoto-Thyreoiditis. Das ist eine Autimmunerkrankung der Schilddrüse, die nach und nach das Schilddrüsengewebe durch Entzündungsschübe zerstört.
Bereits als Kind waren meine Schilddrüsenwerte auffällig und wurden auch behandelt, aber damals (Jahrzehnte zurück) kannte man sich noch noch so gut auf dem Gebiet aus. In der Folge, also über ein paar darauf folgende Jahrzehnte, bin ich überhaupt nicht behandelt worden, war aber immer "irgendwie" krank. Teils schwer krank, meistens depressiv. Bis vor nun fast drei Jahren eben, als ich nach einem Umzug erstmals an einen Arzt kam, der sein Fach versteht.
Langer Rede kurzer Sinn: Eine große Anzahl von Ärzten hat vielleicht das Thema Schilddrüse "irgendwann mal" im Studium gestreift, kennt sich aber nicht wirklich aus. Und so kommt es dann eben zu der immer wieder zitierten Aussage: Alles in Ordnung, essen Sie weniger, bauen Sie Stress ab, machen Sie eine Psychotherapie - und gut is. Undsoweiter. Die Schilddrüsen-Foren sind voll davon.

Wichtig ist, und Barbara ist ja diesen Weg gegangen, einen Termin beim Endokrinologen auszumachen. Eine Auswahl von empfohlenen Ärzten findest du hier: http://www.top-docs.de. Dann die ganze Palette von Schilddrüsen-Blutwerten (also: FT3, FT4, TSH, Antikörper - die müssen aber nicht immer erhöht sein) dazu ein Ultraschallbild, das zeigt, wie die Form der SD ist, ob sie homogenes, inhomogenes Gewebe aufweist, echoarm ist oder nicht. Eine Größe von, sagen wir mal, unter 12 ml, dazu "echoarmes", "inhomogenes" SD-Geweben würden auf Hashimoto hinweisen, und damit wärst du in diesem Forum, im Zusammenhang mit einem Prolaktinom, zumindest nicht allein.

Liebe Grüße,
Birgit


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 19:01 
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Registriert: 07.03.2010, 20:48
Beiträge: 25
Hallo Barbara
Ich habe auch seit einem Jahr starken Haarausfall,ich habe es immer auf meine 28 mahlige
Hypohysenbestrahlung geschoben,ich bin ja auch schon am verzweifeln.War auch schon
beim Hautarzt,bekam Medikamente aber nichts half.
Mein Prolaktinwert ist 17,ich denke er ist normal ,die Schilddrüssenwerte auch wurde mir gesagt.Was mich jetzt bewegt hat ist, das du auch Dostinex einnehmen tust.Ich nehme
2x in der Woche die Tabletten. Ob unsere Haare deswegen ausgehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 17.03.2010, 10:03 
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Registriert: 09.07.2007, 09:10
Beiträge: 36
Hallo Käfer,


leider war meine Freude kurz, mein Haarausfall ist zurück und ich bin ratlos. Also ist es nicht die Schilddrüse ( oder bin ich nicht richtig eingestellt, hat man mir in einem anderem Forum gesagt, als ich meine Werte eingegeben habe), auch nicht das Prolaktinwert, das ja normal ist. Als ich einmal Dostinex für mehrere Monate abgesetzt habe, kann ich auch nicht sagen, dass Haarausfall besser geworden ist. Jetzt hat mir eine Heilpraktikerin gesagt, dass ich wahrscheinlich eine latente Nebennierenschwäche habe und ich werde mit der Ärztin darüber reden.
Sonst weiß ich echt nicht, was noch sein sollte. Mein Ferritinwert ist 48, angeblich sollte man über 70 liegen, um Haarausfall zu stoppen. Aber wie komme ich dahin? Ich schlucke seit einem Jahr Ferrosanolkapseln, aber nur mit mässigem Erfolg.
Was anderes fehlt mir nicht ein.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Haarausfall - Mikroadenom
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 15:56 
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Registriert: 07.03.2010, 20:48
Beiträge: 25
Hallo Babara :P
Habe deine Nachricht erhalten.Wenn du sagst, das der Ferritinwert über 70 liegen soll,da liege ich ja noch weit unter deinem Wert.Meiner ist 21,5,ich verstehe blos nicht das da kein Arzt darauf kommmt.Ich lasse nicht locker, beim nächsten Besuch beim Arzt werde ich das ansprechen mit Foto.Es kann nicht sein das mir aller 2Tage beim Haarewaschen über 400 Haare ausgehen,das ist ... :( ...


Gruß Käfer :P


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