Hallo, danke für Eure Rückmeldungen ...
Es tut gut, dass man mit seinen kleinen "Problemchen" nicht so ganz allein ist.
Zu deinen Fragen liebe Svenja:
Ja - welche OP ist angenehm

mal nachdenken - keine!
Aber wo würd ich jetzt sein, wenn ich keine gemacht hätte?
Ich kann dir nur sagen, dass man mir bei der transnasalen OP (anderes KH) sagte, nur mehr vorwiegend über die Nase operiert und ich mir die "Öffnung meiner Schädeldecke hätte sparen können" ... Also untern Strich, wenn man den Tumor erreichen kann ist die Methode über die Nase idealer. Es ist einfach ein kleinerer Eingriff.
Bei der OP vom Kopf aus, wurde bei mir der Sehnerv berührt und ich habe ca. 1/2 Jahr mein linkes Augenlid nicht aufmachen können, bin mit einer "Piratenklappe" herumgelaufen. Hab auch länger gebraucht, bis ich wieder auf den Damm war. Es war länger so ein Druck im Kopf, beim Bücken wurde mir schwindelig. Optisch ist halt die Narbe am Haaransatz auch nicht sooo vorteilhaft, die kleine Rasur wächst ja nach, aber die 10 cm "Schnittspur" bleibt. War auch auf Kur und ca. 1/2 Jahr krank geschrieben.
Bei der OP durch die Nase, war ich schneller wieder einsatzfähig, da hat man halt länger eine Tampon in der Nase, kann nicht schnäuzen und die Mundatmung wird vorrangig.
Danach war bei mir ja auch das GammaKnife, nach dieser Bestrahlung kann man dann am nächsten Tag heim.
Aber das ist sicher auch individuell unterschiedlich, kann nur von mir berichten.
Wünsche dir die richtige Entscheidung zu treffen. Alles Gute auf deinen Weg!
Zu deinem Beitrag, Reni:
Wow, eine ähnliche Geschichte - aber es hört sich noch anstrengender an, als meine.
Also der 1. Tumor mit 18 Jahren ist schon extrem - oder? Bricht da nicht eine Welt zusammen? Ich war 26 als ich mit der Botschaft konfrontiert wurde. Da zieht es einen schon den Teppich unter den Füßen weg. Ich war grad in einer Umschulung und im Schlußsemester, hatte aber Glück, dass die Abschlußarbeit auch vom Krankenbett aus durchführbar war und ich die Ausbildung mit Auszeichnung noch abschließen konnte. Aber der Start in die Berufswelt war dann doch etwas schwierig, da ich als 80 % behindert eingestuft wurde.
Aber ich suche immer eine Lösung, deshalb ist das mit der Medikation - lebenslänglich in meinen Kopf nicht akzeptabel.
Leider ist vor ca. 2 Monaten auch bei meine Bruder ein Gehirntumor festgestellt, und auch schon operiert worden. Er sitzt/saß auch am Schläfenlappen, leider bösartig. Da heißts jetzt auch informieren, Therapieformen auswählen. Er macht eine kurze Chemo und zusätzlich eine alternative Therapie.
Wir haben in der Family irgenwo ein blödes Kopftumor-Gen sitzen!?
Ich habe auch gerlernt auf meine Körper zu achten und bewußter mit meinen Umfeld umzugehen. Viele meiner Ansichten haben sich geändert. Bin hellhöriger, lebe sorgsamer. Ernähre mich bewusster und habe lange Zeit mit Karottenkraut gewürzt, da ich in einen tollen Ernährungsbuch die Zeile gefunden habe: Porphyrine, die eine Hormonausschüttung über die Hypophyse anregen, finden sich besonders reichlich im Kraut der Karotten. War zwar etwas gewöhnungsbedürftig - aber ich habe es gemacht, also mir suggeriert das es hilft.
Deine Einstellung, Reni, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern mit offen Augen und Ohren und mit allen Sinnen durch die Welt zu gehen ist ein guter Ansatz.
Also ich suche weiter nach Ideal-Lösungen, dabei ist mein Beitrag leider wieder etwas länger geworden - sorry
Wünsche allen, jeden zu Tag genießen.
LG Kica