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 Betreff des Beitrags: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 07.06.2008, 15:52 
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Registriert: 11.03.2007, 15:48
Beiträge: 34
Wohnort: Osnabrück
Hallo an alle!
Mich würde mal interessieren wer nach der OP irgendwelche Einschränkungen hatte, bei wem sie sich normalisiert haben und bei wem sie evtl. auch geblieben sind.
Bei meiner ersten OP vor 4 Jahren hatte ich außer einem Diabetes insipidus keine Probleme. Der ist hinterher wieder weg gegangen und auch die Hormonwerte der Hypophyse haben sich wieder normalisiert, so dass mich heute nichts mehr an die OP erinnert.
Da ich aber am 17. wieder ins KH muss für eine erneute OP (Sowohl Dostinex, Liserdol, Norplolac als auch Bromocriptin helfen nur minimal, die Werte gehen etwas runter, aber das Prolaktinom ist wieder gewachsen) mache ich mir mittlerweile richtig Sorgen. Immer wieder liest man von späteren Komplikationen, dass der Diabetes insipidus bleibt oder dass die Hypophyse beschädigt wird. Aber wieviele sind operiert worden, wo alles glatt gelaufen ist?
Wird in jedem KH die gleiche Methode angewandt? Wie lange sind die Aufenthaltszeiten in anderen KH?
Beim letzten Mal wurde ich durch die Nase operiert, habe 1 Nacht auf Intensiv gelegen, hatte 3 Tage die Nasentamponaden und musste 2 Wochen im KH bleiben?
Habt ihr andere Erfahrungen gemacht?
Ich muss sagen, dass ich vor 4 Jahren "blauäugiger" ins KH gegangen bin, bis dahin hatte ich noch nicht so viel gelesen, aber mittlerweile.
Naja, vielleicht mach ich mich auch selber nur verrückt, weil ich auf der neurolog. Frühreha arbeite und jeden Tag sehe, was bei solchen OPs schief gehen kann.
Ich würde mich freuen von euren Erfahrungen oder aus Erzählungen zu hören.
GLG


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 18.06.2008, 14:49 
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Registriert: 12.11.2007, 16:10
Beiträge: 4
Hallo,
ich hoffe und wünsche dir dass alles gut gelaufen ist und die heilung gut voran geht :)
Liebe Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 21.06.2008, 10:36 
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Registriert: 19.06.2008, 15:59
Beiträge: 23
Hallo Upsi me
Bin 2006 das erste mal operiert worden war da eine Woche im KH jetzt am 11.06.08 das 2te mal (wieder durch die Nase ) Bin am 16.06.08 entlassen worden Mir ging es bei der 2ten Op besser als nach der ersten muß allerdings auch erst am Do. zu meinem Endo mal sehen was meine Blutwerte da so sagen dann ende August wieder Mrt und dann wollen sie das noch bestr. weil die Ärztr meinen mit Hormontherapie würde er immer wieder wachsen. wünsch dir für deine Op alles gute


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 05.07.2008, 11:30 
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Registriert: 11.03.2007, 15:48
Beiträge: 34
Wohnort: Osnabrück
Hallo
Sooo, da bin ich wieder zurück.
Ich habe insgesamt 12 Tage im Krankenhaus gelegen, wobei sich die Ärzte aber nicht ganz einig waren, der eine wollte mich gerne noch länge da behalten, alle anderen meinten ich solle gehen. Hatte die ersten Tage nen Hydrocortisonperfusor und dann ist es ganz schnell mit Tabletten ausgeschlichen worden (war aber eigentlich zu schnell war zumal ich darunter Symptome hatte).
Naja, wen die ganze Geschichte interssiert kann mir gerne schreiben, aber hier würde das zu lang werden.
Im Groben zusammengefasst bin ich auch noch mal durch die Nase operiert worden, habe die 2. OP auch besser überstaden als die erste aber es kam dann später ein Leistungseinbruch. Sie haben zwar die Hirnhaut mit angestochen und Gehirnflüssigkeit ist geflossen aber es hat sich wieder normalisiert. Sie hatten mich schon für eine erneute OP aufgeklärt. Kopfschmerzen habe ich jetzt mehr als nach der OP, die Ärzte wissen aber selbst nicht genau woher es kommt, sie haben mir ein Betäubungsmittel in den Nacken gespritzt und wissen nun, nachdem die ganze Kopfschwarte betäubt war, dass es keine Verspannungen waren. Aber das wusste ich auch schon vorher.
Schon im Krankenhaus habe ich eine Erkältung entwickelt, der man aber keine Beachtung geschenkt hat, somit wurde ich Samstags entlassen und war Sonntags zu Hause völlig aufgeschmissen.
Mit Nasenspray & Nasenöl wirds nun langsam besser. Seit gestern darf ich die Nase putzen aber mehr als Nasenbluten kommt dabei nicht rum auch wenn ich es ganz vorsichtig mache, der HNO meint es wäre noch okay ohne mich gesehen zu haben.
Belastbar bin ich immer noch nicht, nach spätestens 2 Stunden muss ich mich wieder hinlegen, soll aber ab dem 13. wieder arbeiten, bis dahin würde da nichts mehr gegen sprechen (laut Ärzte). Laut Ärzte darf ich aber auch erst wieder in 2 bis 3 Wochen Sport machen, wie soll ich denn dann bitte meiner Arbeit nachgehen, die körperlich sehr anstrengend ist?
Naja, meine Hormonwerte sollen okay sein, zumindest die Cortisolwerte obwohl die zu früh abgenommen wurden. Naja in 3 Wochen zur Endo mal sehen was die sagt.
Hattet ihr auch solche Kopfschmerzen?
Würde mich freuen von euch zu hören.
Ganz lieben Gruß
eine etwas verzweifelte Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 06.07.2008, 12:53 
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Registriert: 15.06.2008, 15:49
Beiträge: 4
Wohnort: Potsdam
Hallo Martina! Habe mit Interesse deine Zeilen gelesen. Meine OP, durch die Nase, war im Dezember2006 in Erlangen.Verlauf war normal, keine Zwischenfälle.Nach 14 Tagen bin ich entlassen worden.Die folgenden Kontrolluntersuchungen waren alle ohne Befund.Aber Ab 02.2007 begannen die Nacken - und Schulterbeschwerden, die immer schlimmer wurden.Nichts hat geholfen, keine Massagen, Packungen oder Pillen.Mein Endokrinologe hat nun wieder eine große Blutuntersuchung angeordnet.Er vermutet das mit dem Hydrokortison was nicht stimmt. Kann ich nur hoffen, denn das kann man mit Tabletten regeln und dann lassen diese Schmerzen sicherlich auch nach.Arbeitsfähig nach der OP war ich aber erst nach 4 Monaten.Verstehe ich auch nicht ,das dein Arzt dich so schnell wieder gesundschreiben will.Ich hätte nicht nach 4 oder 5 Wochen wieder arbeiten können. Nicht das ich die OP bereut hätte,nein die Entscheidung dafür war richtig.Aber es hat halt lange gedauert bis ich wieder auf dem Damm war.Wie auch bei dir ,schnell müde und oft Kopfschmerzen.Du siehst also es geht dir nicht alleine so. Wir können nur hoffen das es mit der Zeit noch besser wird.Was mein Arzt mir immer wieder versichert.Also dann Kopf hoch!


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 09.07.2008, 20:48 
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Registriert: 11.03.2007, 15:48
Beiträge: 34
Wohnort: Osnabrück
Hallo Erl!
Uiii, da warst du aber lange krank.
Ich hatte eigentlich nicht vor, noch so lange krank zu sein.
Was ist bei deiner Endokrinologin raus gekommen?
Wenn dir wirklich das Hydrocortison fehlt, dann kann man das durch Tabletten ausgleichen. Mir hat der Professor in der Klinik gesagt, dass selbst wenn man mal mit Hydrocortison anfängt, dass nicht heißen muss, dass man das ein Leben lang nehmen muss. Es kann immer noch sein, dass sich die Hypophyse wieder reguliert.
Bei mir werden die Kopfschmerzen immer schlimmer. Ich bekomme jetzt ein Antibiotikum, da man Angst hat, das es eine Hirnhautentzündung werden kann.
Hattest du direkt nach der OP Schmerzen?
Ich hab dir auch noch eine PN geschrieben.
LG Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 11.07.2008, 07:35 
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Registriert: 19.06.2008, 15:59
Beiträge: 23
Hallo Upsi Me
Das hört sich ja alles gar nicht so gut an. Also wie gesagt ich bin nach nicht mal einer Woche wieder entlassen worden und nach einer Woche zu Hause ging es mir wieder richtig gut keine Müdigkeitserscheinungen oder so muß aber leider immer noch das Hydrocortison nehmen 25mg pro Tag hoffe das wir nächste Woche weiter runter gehen können da ich ständig dicke Füß und Hände habe.Das mit der Erkältung kommt bestimmt von der Op durch die Nase ich glaube das haben alle nach der OP Ich finde das nur wunderlich das du schon ausschnauben darst vor allem wenn da Blut kommt,mir hat man davon abgeraten.Ich habe nach der Op dieses mal mit Arnica Kügelchen nachgeholfen vielleicht gings auch daher so schnell,das es mir wider gut geht .Mache eigentlich alles wie vorher außer Sport .L.G. und alles Gute


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 12.07.2008, 10:44 
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Registriert: 11.03.2007, 15:48
Beiträge: 34
Wohnort: Osnabrück
Hallo Berni!
Das freut mich dass es dir schon wieder so gut geht.
Ich arbeite ja im KH auf der Neurologie und habe gestern mal mit unseren Ärzten gesprochen.
Die haben mir gesagt, dass das mit den Kopfschmerzen daher kommen kann, da die bei mir ja die Hirnhaut mit angestochen haben. Die wäre wohl sehr empfindlich und daher würden auch wohl zu 99% die Schmerzen begründen. Mit dem Antibiotika ist okay, um die Hirnhautreizung nicht doch noch weiter kommen zu lassen.
Wie lange hat es denn bei dir gedauert bis du wieder voll belastbar warst?
bei mir ist die OP nun schon über 3 Woche her und solche Sachen wie Fahrrad fahren oder mal 30 Minuten spazieren gehen ohne Pause) gehen immer noch nicht. Nach spätestens 3 Stunden sitzen muss ich mich dann auch schon wieder hinlegen. Ich find das alles komisch!
Hattest du denn noch was an Medikamenten bekommen nach der OP außer das Hydrocortison?
GLG Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 14.07.2008, 09:48 
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Registriert: 19.06.2008, 15:59
Beiträge: 23
Halo Upsi me
Also bei mir ist es jetzt gut 4 Wochen her und ich war nach ca 2 Wochen wieder Fit so das ich spazieren gehen konnte ohne hinther wieder müde zu werden.Nach 3 Wochen war ich dann wieder richtig Fit und habe alles gemacht wie vorher auch das einzige was ich noch nicht gemacht habe ist Sport Jogge sonst 3 mal die Woche da wollte ich erst nach den Ferien mit Anfangen. Neme außer dem Hydrocortison noch Cabergolin ist das gleich wie Dostinex und L Thyroxin.Muß am 18.08 wieder zum MRT und danach muß Ich noch zum Bestrahlen weil die Ärzte meinen das es mit der Hormonelen Therapie immer wieder wachsen würde weil sie bei der Op nicht alles rausbek. haben Mußt du auch noch bestr. werden oder ist bei Dir dann alles in rausgekommen
L. G. Benita


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschränkungen nach OP
BeitragVerfasst: 30.07.2008, 20:32 
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Registriert: 30.07.2008, 19:39
Beiträge: 1
Wohnort: Wedemark
Hallöle Ihr lieben,

Ich schreibe mal weil ich einfach mal mich erleichtern möchte.

Bei mir wurde 1996 ein Prolaktinom 3x5 cm festgestellt.
Ich war damals 21 und hatte immer noch keinen Zyklus.
Meine damalige Gyn hatte dies festgestellt weil sie ein großes Blutbild
gemacht hat. im Jan 97 wurde ich dann in Erlangen per Endoskopie operiert und
nach 3 wochen aus dem Krankenhaus entlassen. War dann noch weitere 6 wochen
daheim. Seither habe ich Diabetis insi. und muss Minirin 2mal pro tag nehmen. In 2004
stellte man beim Kernspin fest das der Tumor wieder wuchs.
Ich hatte zu diesem zeitpunkt 1mal pro woche ne halbe Dostinex genommen.
Mein Prolaktin wert stieg auf 3800 und ich nahm auch drastisch zu.
Dostinex wurde stetig erhöht zum schluss dann auf eine pro tag. Bis ich Allergische Reaktionen bekam. Wir wechselten auf Norprolac da ich Pravidel gar nicht vertrug.

Seit 2 Jahren ist nun mein Prolaktin wert bei 1114 und ändert sich nicht :cry:

Nun sind wir bereits bei 300µg Norprolac pro Tag in 6 wochen habe ich wieder Kontrolle
und wenn sich damm am Wert nix getan hat weiß ich wirklich nicht mehr weiter :cry: :cry: :cry:

Die nebenwirkungen sind grausam ich bin nur noch müde und schlapp kann nicht mehr als 6 std pro tag arbeiten geschweigeden konzentrieren. Das schlimme noch dazu Meine Wachstumshormone produzieren nicht mehr aber wenn dagegen was gemacht wird wächst der Tumor weiter...

Eine Op steht außer Frage weil er an einer schwer zugänglichen stelle sizt.

Irgendwie verliere ich langsam die Hoffnung.

snow96


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