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 Betreff des Beitrags: Phyto L Tropfen
BeitragVerfasst: 11.09.2009, 07:42 
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Registriert: 31.05.2007, 13:40
Beiträge: 26
Hallo!

Hab gelesen, das diese Tropfen die Hypophysenhormone regulieren bzw. auf die Hypophyse wirken.
D.h. , dass sich das PRL doch auch regulieren müsste?

Hat jemand Erfahrung damit?

Sophie


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 Betreff des Beitrags: Re: Phyto L Tropfen
BeitragVerfasst: 11.09.2009, 08:07 
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Registriert: 12.04.2009, 17:52
Beiträge: 53
Hallo Sophie,

Phytohypophyson-L ist ein homöopathisches Mittel. Ob Homöopathie überhaupt wirksamer als Placebos sein kann, ist eine Frage. Geht man vom homöopathische Gesichtspunkt aus, dann ist Ziel dieses Mittel die Anregung der Hypophyse. Die Theorie ist ja gleiches mit gleichem zu heilen. Möchte man Fieber senken, gibt man ein Mittel das in normaler Konzentration Fieber erzeugt, nur verdünnt (potenziert) eben Fieber senken soll. Was Prolaktin betrifft: Enthalten ist u.a. Agnus Castus eine Pflanze die eine Prolaktinsenkende Wirkung hat, gemäß der homöopathischen Theorie verdünnt (potenziert) also zu einer Erhöhung von Prolaktin führen sollte.

Weder mit homöopathischen noch schulmedizinischen Argumenten ist eine Senkung von Prolaktin begründbar.

Viele Grüße Damiana

_________________
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. Hans Christian Andersen


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 Betreff des Beitrags: Re: Phyto L Tropfen
BeitragVerfasst: 11.09.2009, 08:57 
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Registriert: 31.05.2007, 13:40
Beiträge: 26
Hallo Damiana,

danke für deine Antwort, klingt sehr einleuchtend.

Dann gilt das gleiche wahrscheinlich auch für die Östrogene/Progesterone, welche ja auch meist sehr erniedrigt sind bei hohen Prolaktinspiegeln. Sie werden nicht zur Produktion angeregt, wenn sie schon niedrig sind?

LG.
Sophie


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 Betreff des Beitrags: Re: Phyto L Tropfen
BeitragVerfasst: 11.09.2009, 11:08 
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Registriert: 12.04.2009, 17:52
Beiträge: 53
Hallo Sophie,

das Problem ist das die Homöopathie eine ganz andere Betrachtungsweise bei der Behandlung von Krankheiten hat.

Aus homöopathischer Sicht berücksichtig man die Symptome und gibt dann ein Mittel dass in hoher Dosierung die gleichen Symptome hervorruft. Dieses sehr einfache Bild und die sehr komplexe Regulation des Hormonhaushaltes passen nicht zusammen. Um am Beispiel Agnus Castus zu bleiben: anderer Name ist Keuschlamm oder auch Mönchspfeffer. Grund ist dass die Mönche früher diese Früchte konsumiert haben um ihren Geschlechtstrieb zu unterdrücken, damit sie keusch wie Lämmer werden :wink: sie haben gewünschterweise so etwas wie eine Hypophyseninsuffizienz.

Mehr Prolaktin führt zu einer Verminderung von FSH und LH und damit zu einer Verminderung von Östrogen und Progesteron.
Aus Schulmedizinischer Sicht versucht man ursächlich zu behandeln, hier also Senkung des Prolaktin.
Aus Homöopathischer Sicht kann man die Verminderung von Östrogen und Progesteron als Zeichen einer Hypophyseninsuffizienz sehen man gibt also etwas was ebensolche Zeichen hervorruft. Komplett zu Ende gedacht ist das nicht, denn gleichzeitig besteht ja eine Überproduktion (Prolaktin ist ja erhöht). Wie das also funktionieren soll ist mir schleierhaft.
Streng homöopathisch gedacht müsste man eigentlich Prolaktin nehmen und verdünnen (potenzieren) da es ja das Prolaktin ist das solche Symptome hervorruft :lol:

Wie schon geschrieben es handelt sich einfach um grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Viele Grüße Damiana

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 Betreff des Beitrags: Re: Phyto L Tropfen
BeitragVerfasst: 11.09.2009, 12:27 
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Registriert: 31.05.2007, 13:40
Beiträge: 26
Hallo Damiana,

danke für deine Antwort.

Es ist wirklich eine sehr komplizierte Sache mit den Hormonen und vor allem sie zu regulieren.
Und die Nebenwirkungen von den Prolaktinhemmern sind auch nicht grade ohne.

Ich hab schon vieles ausprobiert (alternativ), aber es hilft so gut wie nichts! :(
Wahrscheinlich geht es vielen hier so.

Alles Liebe.
Sophie


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