Hallo Leidensgenossen,
ich überlege schon seit einiger Zeit einen Schwerbehindertenantrag zu stellen.
Ich bin 46 Jahre, weiblich, habe seit Geburt Hypophysenvorderlappeninsuffizien, Nebennierenrindeninsuffizienz, Wachstumshormonmangel, Geschlechtshormonmangel, Osteopenie u.a.
Nehme die üblichen Tabletten, nur kein Wachstumshormon.
Hat jemand, der dieselben Krankheiten hat Erfahrungen mit der Antragstellung?
Den Antrag habe ich mir bereits geholt, ich wollte mich auch noch bei den Versorgungsämtern beraten lassen, weil mir nicht so recht klar, ich wenn man z.w. eine Prozentzahl anerkannt bekommt, muss man dann auf alle Fälle noch die Gleichstellung beantragen und wo?
Da ich Beamtin bin, einen sicheren Job habe, würde ich es u.a. auch wegen der Steuerermäßigung versuchen, den Antrag zu stellen. Und wer weiß, was man im Alter noch so alles bekommt. Da ist es dann einfach, wenn man einen gewissen Prozentsatz der Behinderung bereits anerkannt hat.
Das Urteil von Mai 2004 bzgl. Hypophsenerkrankungen kenne ich auch.
Ist es ratsam, bei der Antragstellung auf dieses Urteil hinzuweisen?
Wer kann mir einen Rat geben?
Viele Grüße,
Liebchen